Der erste Tag der dreitägigen Veranstaltung „Jugend fragt nach“ beginnt mit einer freundlichen Begrüßung. Teilnehmer von nah und etwas ferner sind in die Landeshauptstadt gekommen, um ihre politischen Fragen, die sich nicht bis zu „Jugend im Landtag“ im nächsten Jahr haben aufschieben lassen, zu stellen. Also genau das, was man sich bei dem Namen vorstellt. Was genau passiert ist und noch passieren wird, werde ich euch in den nächsten Tagen berichten. Mein Name ist Charleen, aber eigentlich lieber Charly. Ich bin 16 Jahre Jung und gehe in Neubrandenburg zu Schule, dass Dorf in dem ich wohne, kennt sowieso niemand 😉 In meiner Freizeit blogge ich auch gern, aber nicht über politische Themen, sondern über Bücher. So viel erst mal zu mir, kommen wir nun zu Tag 1…

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Nach der eben schon erwähnten Begrüßung und einer kurzen Vorstellung des Teams, gab es zur Einführung ein kleines Interview mit Martina Tegtmaier(SPD). Auch andere Politiker, unter anderem Patrick Dahlemann(SPD), Ralf Mucha(SPD) und Marc Reinardt(CDU) waren anwesend und haben sich an den Kennlernspielen beteiligt. Ich habe das Ganze zwar nur von außen beobachtet, aber es schien den Jugendlichen gut zu gefallen. Politiker zum anfassen, ein guter Einstieg!

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Ein anschließender Bravo-Test sollte den Teilnehmern bei ihrer Entscheidung, welchen der drei angebotenen Workshops sie wählen, helfen und nach anfänglichen Unsicherheiten, waren alle eingeteilt. Zur Auswahl standen „Jung sein in MV“ ein ziemlich Selbsterklärender Begriff, „Willkommen“ ein Workshop zu Migration und        „Schule&Medien“ über die Nutzung von Medien in schulischen Einrichtungen ^^ Ich werde jeden Tag in einem anderen dieser Workshops zu Gast sein und dann näher auf den jeweiligen eingehen.

Test
Testet euch, wenn ihr Lust habt 😉

Die Workshops fanden im Schweriner Landtag, welcher sich im Schloss befindet, statt. Dort haben wir ein paar Infos, zur Geschichte des Gebäudes und zu den dort tagenden Ausschüssen bekommen. Und danach ging es erst richtig los:

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Heute war ich zu Gast bei „Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern“ unter der Leitung vom Franzi und Teresa. Wie ich eben schon erwähnt habe, ist der Begriff ziemlich selbsterklärend. Es geht darum, wie MV, laut einigen immer lauter werden Stimmen, immer mehr zum Bundesland der älteren Menschen wird. Jugendclubs werden geschlossen, Veranstaltung für Jugendliche finden nur noch vereinzelt oder gar nicht statt und Altersheime werden ausgebaut. In dem Workshop geht es unter anderem darum Verbesserungsvorschläge zu entwickeln, die den Abgeordneten am Mittwoch vorgelegt und diskutiert werden können. Angefangen hat es heute mit der Erwartungsabfrage. Die jungen Teilnehmer durften dabei ihre positiven und negativen Erwartungen an „Jung sein in Mecklenburg-Vorpommern“ auf verschieden farbige Zettel schreiben. So dass ihre Wünsche so weit wie möglich erfüllt und ihren Befürchtungen vorgebeugt werden könne. Außerdem war Marc Steinbach von der Enquetekommission zu Besuch, welcher morgen einen Input zu eben dieser Kommission geben wird. Die Jugendlichen wissen jetzt also worauf sie sich eingelassen haben. In diesem Workshop werden sie sich in den nächsten Tagen mit den Themen Bildung, Freizeit, Arbeit und Politik beschäftigen. Ich wünsche ihnen dabei viel Spaß und Erfolg!

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Am Abend gab es noch Essen in der Schlosskantine und einen Abstecher in das Dr.K, ein ‚Jugendhaus'(Zitat Franzi), das extra für diese Veranstaltung gebucht wurde. Für viele war es aber nur ein ganz kurzer Blick, bevor sie sich auf den Weg zum Hostel gemacht haben. Sichtlich erschöpft kehrten auch die 3 Orga-Mitglieder von der Drachenbooteinweisung, die sich als echtes Drachenboottraining herausstellte, zurück. ‚Freut euch schon auf Mittwoch!“, war das Erste und auch fast das Letzte, was sie zu sagen hatten. Ein kleiner Tipp: Nehmt auf jeden Fall Wechselsachen mit 😉

Für mich ein interessanter Tag, ich bin gespannt auf die folgenden!

PS. Denkt an euren Secret Friend 😉

TAG 1 – Workshop „Jung sein in M-V“

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