Das Labor “Jugend macht Schule“ hat eine erste Frage zur Online-Beteiligung von Jugendlichen gestellt. Wenn ihr die Frage beantworten wollt, schreibt einen Kommentar. Andere können dann auf euren Kommentar antworten und diesen sowie den Artikel bewerten.

Frage zur Online-Beteiligung: Was muss sich an euer Schule ändern?

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6 Gedanken zu „Frage zur Online-Beteiligung: Was muss sich an euer Schule ändern?

  1. Unsere Schule muss demokratischer werden!
    Das Miteinander muss sich verbessern. Vor allem die Lehrer scheinen manchmal noch ein wenig in der DDR hängen geblieben zu sein. Außerdem würden wir uns freuen wenn der Altersdurchschnitt der Lehrer sinken würde.

    1. Hallo liebe Freunde,
      in eine ähnliche Richtung arbeitetet auch das Labor „Jugend macht Schule“. Wir sind ebenfalls der Ansicht, dass Frontalunterricht vor großen Gruppen nicht nur recht trocken, sondern auch nicht mehr zeitgemäß und ansprechend ist. Viele Schüler_innen kommen damit nicht klar und bleiben einfach auf der Strecke. Zeitgemäßer und attraktiver Unterricht bedeutet für uns mehr Planspiele, Diskussionen, praktische Projekte und neue Vermittlungsformen in den Schulalltag mit einzubeziehen. Selbstverständlich sollten Schüler_innen und Eltern an der Unterrichtsausgestaltung und zu schulischen Themen auch mehr echte Mitbestimmungsrechte erhalten. Schule muss demokratischer werden! Das ist völlig richtig. Die Beispiele aus den Freien Schulen zeigen deutlich, dass gute Schule nicht unbedingt mehr öffentliche Gelder bedeutet. Interdisziplinärer Unterricht, ein flexibleres Zeitsystem für Unterrichteinheiten, sowie klassenübergreigfendes Lernen führen zu einer früheren Erreichung der Lehrplaninhalte.
      Das Alter der Lehrer ist vielleicht nicht das Problem. Wir haben festgestellt, dass die Arbeitsbelastung der Lehrerschaft in M-V übermäßig hoch ist. Eine Entlastung wäre hier dringend erforderlich. Dennoch kann ich euer Forderung nach einer andersartigen Lehrerausbildung mit mehr attraktiven Lehrmethoden nur zustimmen.

  2. Unsere Schule muss einiges ändern. Die Hauptaufgabe ist für mich ganz klar: Modernisierung. Es ist nicht sehr förderlich, wenn Geld an den Stellen investiert wird, wo es nicht dringen gebraucht wird. Schülern sollte der sinnvolle und vor allem verantwortungsbewusste Umgang mit modernen(!) Medien beigebracht werden. Die technischen Mittel unserer Schule sind schlichtweg veraltet und haben einfach ausgedient. Statt z.B. noch funktionstüchtige Stühle und Tische unnötig durch neue zu ersetzen (gerade bei uns geschehen), sollte man lieber in zeitgemäße Laptops für den Unterricht (auch außerhalb des Fachraumes Informatik) investieren. Lehrer müssen geschult werden, denn durch den vermehrten Einsatz von modernen Medien macht das Lernen und Lehren mehr Spaß und ein gesteigerter Lernerfolg ist fast schon garantiert.

    1. Hallo Domenic,

      wie recht du hast…
      Das Problem ist bekannt, wird aber nicht konsequent angepackt. Die Schulen erhalten nicht alle eine gleiches finazielles Budget, da auch die Geldquellen bei den Schulen nicht gleich sind. Das führt wiederum zu Sanierung und Investitionen nach Kassenlage. Wir finden es ebenso nicht korrekt und hoffen, dass bald flächendeckend moderne Stadards vorherschen. Wir haben dieses Thema übrigends auch mit Frau Berger aus dem Bildungsausschuss diskutiert. So wie ich sie verstanden habe, steht dieses Thema bereits auf der aktuellen Agenda. Hoffen wir mal, dass sich schnellstmöglich etwas bewegt. Was die Ausbildung der Lehrer_innen anbelangt, stimme ich dir ebenso zu (Siehe Kommentar SSR Bützow).

  3. Ich kann mich dem Jugendrat Bützow nur anschließen! Es muss vieles an unseren Schulen demokratischer werden. Dass Beschlüsse wie z.B. Taschenkontrollen bei den Schulen von einer Schulkonferenz mit gerade einmal 6 Mitgliedern beschlossen werden, ist ein Unding. Durch den vermehrten Einsatz von direkter Demokratie, insbesondere durch Schülervollversammlungen, lernen die Jugendlichen den Umgang mit Demokratie und können sich mit ihrer Schülervertretung auf eine Meinung verständigen, die vertreten werden soll. Die jetzige Situationen an vielen Schulen ist nicht zu rechtfertigen, weil viel zu undemokratisch und untransparent. Transparenz ist ein weiterer wichtiger Punkt. Sämtliche Gremien der Schule sollten verpflichtet sein, die Schülerschaft kontinuierlich zu informieren. Diese Punkte müssen klar und konkret im Schulgesetz festgelegt werden!

    1. Hallo Christian,
      im Labor „Jugend macht Schule“ hatten wir einen sehr interessanten Gast vom Stadtschülerrat Schwerin. Wir haben erfahren, dass innerhalb der beiden großen Städte die demokratischen Mitbestimmungsstrukturen funktionieren. Im ländlichen Raum sieht das ganz anders aus. Wir haben erfahren, dass die weiten Entfernungen und die schlecht ausgebaute Infrastruktur regelmäßige Treffen unmöglich macht. Ebenso sind keinerlei Gelder für Aufwandsentschädigungen etc… vorgesehen. Dieses Thema haben wir am 14.11 mit Landespolitikern_innen aus dem Bildungsausschuss diskutiert. Nun wird dieses Thema beim nächsten Ausschuss Thema werden. Drückt die Daumen, dass unsere Forderungen nach mehr Mitbestimmung und Mitgestaltung auf offene Ohren trifft. Wir halten euch gern auf dem Laufenden…

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