Der Workshop Migration wünscht sich, dass Mecklenburg-Vorpommern freiwillig doppelt so viele Flüchtlinge aufnimmt, wie durch den Königssteiner Schlüssel festgelegt sind. Also statt 2,06 % der bundesweiten aufgenommenen Flüchtlinge 4,12 %. Vorurteile und Intoleranz lassen sich am besten durch Erfahrungen und Interaktion mit verschieden Kulturen abbauen.

Dafür müssen sich auch die Bedingungen und Lebensumstände von Flüchtlingen in M-V  ändern. In diesem Zusammenhang  fordern wir eine Aussetzung der Vorrangprüfung und Arbeitserlaubnis für Menschen deren Asylantrag noch bearbeitet wird, um dies zu gewährleisten müssten auch Deutschkurse angebotene und unterstützt werden. Genauso wie Ausbildungen einfacher anerkannt werden und ggf. Umschulungen angeboten werden.  Auch entscheidend für die Normalisierung der Leben von Flüchtlingen, und somit ihrer Integration, sind menschenwürdigere Unterbringung und die Einführung einer landesweiten Krankenkassenkarte.

Genauso wichtig ist die Unterstützung und Finanzierung von Aufklärung und Bürger_innenpartizipation. Zum Beispiel für Schüler_innen, Eltern und Lehrer_innen.

Ergebnisse des Workshops Migration bei Jugend im Landtag 2014

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