In diesem Dokument findet ihr die Verabredungen der Laborteilnehmer_innen mit den Politiker_innen zusammengefasst von Yvonne zum Download und zum Online-Lesen.

JiL12-Verabredungen, PDF, 140 KB

JiL2012 – Verabredungen des Labors:
Blöd nach der Schule? Jugend hakt nach.

Mitwirkende:

Fabian Scheller, DGB-Jugend Nord
Manuel Gellenthin, ver.di Jugend Nord

Estelle Kirsch, Jonas Krahn, Christopher Bohm, Wiebke Vendt, Katja Stelbrink, Sebastian Lux, Lena Sofie Schmidt, Leopold Schneider, Anna-Catharina Eben, Tim Lopens, Niklas Krüger, Felix Leutemann

Ulrike Berger (Bündnis 90/ DIE GRÜNEN), Simone Oldenburg (DIE LINKE), Katharina Feike (SPD)

 

Wir haben folgende Verabredungen getroffen:

  1. 1.       Entrümpelung der Lehrpläne
    um mehr Zeit für methodisches Lernen zu schaffen (mehr Projektarbeit, mehr Praxisnähe der Lehrpläne)
    Verabredung: Antrag durch die Fraktionen DIE LINKE (Simone Oldenburg) und B90/ GRÜNE (Ulrike Berger)
  2. 2.       zusätzliches 13. Schuljahr
    Verabredung: Ulrike Berger bringt das Thema im Landtag ein
  3. 3.       Zusammenarbeit Schule und Organisationen
  4. 4.       Durchlässigkeit der Schulbildung
    Vereinfachung der Zulassungsvoraussetzungen zum Abitur nach der mittleren Reifeprüfung
  5. 5.       Fachtagung zum Thema „13. Schuljahr“
    zur Vorbereitung einer Gesetzesinitiative zur Wiedereinführung des 13. Schuljahres


 

JiL2012 – Verabredungen des Labors:
Jugend macht Schule

Mitwirkende:

Rebecca Stephan, aus der Vorbereitungsgruppe für Jugend im Landtag 2012
Anne Jackstädt, Netzwerk Demokratie und Courage Rostock
Christian Thönelt, Landesjugendring M-V

Christin Schäfer, Tokan Bürger, Friederike Hauffe, Swantje Madaus, Laura-Janin Marx, Tom Allert, Max Tramm, Robert Arndt

Barbara Borchardt (DIE LINKE)

Wir haben folgende Verabredung getroffen:
Die Forderungen des Labors  werden in den Bildungsausschuss genommen. Die Jugendlichen werden über Reaktionen und weitere Schritte zu diesen Themen vom Bildungsausschuss informiert.

Die acht Forderungen zur neuen Schule in M-V sind:

  1. Wir wollen alle Schulzweige an einem Standort, also verstärkt Campusschulen in MV.
    Junge Menschen aller Schultypen können so leichter in Kontakt treten (u.a. durch gemeinsame Projekte). Die Klassengrößen in allen Schulzweigen sollen zudem verringert werden, um ein besseres Lernumfeld und Lernklima zu schaffen.
  2. Wir fordern mehr Fächervielfalt zur Förderung von mehr Kreativität und der individuellen persönlichen Fähigkeiten und Stärken junger Menschen.
    Die Lehrpläne sollen entschlackt und Fächer bspw. kombiniert werden. So können mehr Freiräume für Wahlunterrichtangebote an Schulen geschaffen werden.
  3. Wir wollen ausreichend gut gebildete Lehrer_innen mit neuen Lehrmethoden, damit sich die Bildung an Schulen der sich verändernden Gesellschaft anpassen kann.
    z.B. mehr Planspiele, Diskussionen, neue Medien usw. nutzen und zulassen
    Bildung an Schule soll Spaß machen!
  4. Wir fordern Sozialkundeunterricht ab der 6. Klasse.
    Wir wollen eine frühere und lebendigere Einführung in die Politik.
  5. Wir wollen die Möglichkeit eines persönlichen interessenangepassten Abiturs.
    Flexibilisierungsjahr für das Abitur um die unterschiedlichen Lerntempos der Schüler_innen zu berücksichtigen und Zeit für Ehrenamt und Freizeitaktivitäten einzuräumen
  6. Wir fordern kostenfreies bzw. kostengünstiges gutes Essen für alle Schüler!
    Eine warme Mahlzeit ist Grundvoraussetzung für effektives Lernen. Für Schüler_innen aus finanzschwachen Familien muss das Essen kostenfrei bereitgestellt werden. Es gibt eine Schulpflicht, damit muss es auch eine Versorgungspflicht für alle Schüler_innen geben.
  7. Wir fordern eine Verbesserung der Rahmenbedingungen der Schüler_innenvertretungen.
    Insbesondere in ländlichen Regionen fehlen tragfähigen Strukturen für Kreisschülerräte (fehlende öffentliche Verkehrsmittel, keine Gelder für Fahrtkosten, lange Fahrwege) und verhindern demokratische Beteiligungsstrukturen von Schüler_innen
  8. Schule muss demokratischer werden.
    Die Schüler- und die Elternschaft braucht mehr Mitbestimmungsrechte an Schulen. Denn wer sich einbringen kann, zeigt mehr Schulverbundenheit und Leistungsengagement.

 

JiL2012 – Verabredungen des Labors:
Teller statt Tonne

Mitwirkende:

Max Liebmann, BUNDjugend MV
Greta Pohl, Ökohaus Rostock
Torsten Hohberg, Ökohaus Rostock
Wibke Seifarth, Beteiligungsmoderatorin BUNDjugend MV e.V.

Eric Andersen, Stephanie Winter, Lucas Wellenbrock, Paula Bergmann, Ronja Hingst, Luise Quinque, Henrik Baron

Dr. Norbert Nieszery (SPD), Johann Georg Jaeger (Bündnis 90/ DIE GRÜNEN), Dr. Hikmat Al- Sabty (DIE LINKE)

 

Wir haben folgende Verabredungen getroffen:

Für die meisten der getroffenen Verabredungen zeigte sich Norbert Nieszery (SPD) verantwortlich. Johann Georg Jäger (B90/Die Grüne) will die Forderung „weniger LM- Müll in öffentlichen Einrichtungen“ in den Kantinenausschuss des Landtages einbringen.

 

  1. 1.       Den Lebensmittelmüll nutzen

z.B. durch Spenden der unverdorbenen Lebensmittel und die Legalisierung des Containerns

 

  1. 2.       Initiative starten zum Mindesthaltbarkeitsdatum durch
  • mehr Aufklärung der Bevölkerung zum Mindesthaltbarkeitsdatum
  • ein weiteres Verbrauchsdatum  (neben dem MHD) zu drucken, das anzeigt  ab wann das Lebensmittel gesundheitsschädigend sein kann.
  • eine Ökobilanz der Produkte und eine transparente Kennzeichnung für Verbraucher
  • Standards für die MHD der Produkte, die von einer zentralen Stelle, bspw. eine Behörde, festgelegt werden

 

  1. 3.       Gesetzesinitiativen zur Reduzierung des Lebensmittelmülls durch
  • eine staatliche Regulierung in Form von Gesetzen oder Richtlinien u.a. für Kantinen und öffentliche Einrichtungen
  • die Besteuerung der als Abfall erklärten Lebensmittel

 

  1. 4.       Mehr Regionalität
  • besondere Förderung der Betriebe, die regional produzieren und vermarkten
  • Kampagnen auf kommunaler und Landesebene zum „urban gardening“ (das Gärtnern in Städten), die Menschen an ein naturnaheres und regionales Leben durch eigene Lebensmittelproduktion heranführen

 

 

 

JiL2012 – Verabredungen des Labors:
Träumst du noch, oder bleibst du schon?!

 

Mitwirkende:

Christopher Denda, aus der Vorbereitungsgruppe für Jugend im Landtag 2012
Enrico Schulz, aus der Vorbereitungsgruppe für Jugend im Landtag 2012
Birgit Schwarz, Beteiligungsmoderatorin Schweriner Jugendring e.V.

Oliver Märtin, Rosa Staiger, Tobias Kauffeldt, Heike Kreutzmann, Christoph Dankers, Neele Schmidt, Nicole Kölpin

Silke Gajek (Bündnis 90/ DIE GRÜNEN), Heinz Müller (SPD), Thomas Krüger (SPD), Egbert Liskow (CDU)

 

Wir haben folgende Verabredungen getroffen:

  • Nicole Kölpin und Thomas Krüger vereinbaren einen Termin und gehen gemeinsam zum Verkehrsministerium mit den Anliegen aus der Diskussion, insbesondere mit dem Anliegen zur Erweiterung der 50:50-Tickets.
  • Christopher Denda und Heinz Müller wollen die Forderung der besseren Anbindung an Stettin weiter verfolgen.
  • Heinz Müller lädt die interessierten Jugendlichen zum Treffen des Aktionsbündnisses „Vorpommern, weltoffen, demokratisch, bunt“ ein.
  • Birgit Schwarz verweist darauf,  dass wir als Beteiligungswerkstatt gerne unterstützen, wenn Jugendliche eigene Projekte/eigene Aktionen initiieren möchten. Außerdem gibt es das Regionalzentrum, welches Anlaufstelle dafür ist, wenn man mit der eigenen Schule „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ werden will.
  • Silke Gajek ruft zum Aufbau von Netzwerken auf. In Lübtheen (LuLu/PCH) gibt es gerade dazu einen spannenden Prozess. Enrico Schulz ist interessiert
  • Nicole möchte sich für mehr Jugendeinrichtungen im Umland von Rostock einsetzen. Die Gruppe rät ihr sich an Kommunalpolitiker zu wenden oder an den Jugendhilfeausschuss. Dies kann über persönlichen Kontakt erfolgen, oder z.B. durch eine Unterschriftenaktion unter Jugendlichen, einen offiziellen Brief u.s.w.

 

 

 

JiL2012 – Verabredungen des Labors:
Ziviler Ungehorsam

Mitwirkende:

Ulrike Gisbier, Beteiligungsmoderatorin des Jugendmedienverbands MV (JMMV)
Bauke von Rechenberg, Netzwerk Demokratie und Courage Rostock

Johanna Spindler, Till Pankow, Marie von Berg, Lara Lorenz, Christian Liefke, Niklas Wille, Franz Klammer, Ludwig Peters

Jaqueline Bernhardt (DIE LINKE), Tilo Gundlack (SPD)

 

Wir haben folgende Verabredungen getroffen:

  1. 1.       Unsere Forderungen und Verbesserungsvorschläge zum Thema Bildungspolitik und Schuldemokratie finden Beachtung in einer Bearbeitung des Schulgesetzes. Da das Schulgesetz gegenwärtig in Ausschüssen diskutiert und für eine Änderung im Landtag vorbereitet wird, tragen wir durch konkrete Textzuarbeiten bei. Dementsprechend ausformulierte Änderungen oder Ergänzungen werden, soweit möglich, von den Abgeordneten direkt für die Einarbeitung in das Gesetz vorgeschlagen.

Tilo Gundlack wird dies direkt in den Bildungsausschuss bringen, Jaqueline Bernhardt trägt dieses Vorhaben Simone Oldenburg aus ihrer Fraktion an.

 

  1. 2.       Unsere Forderung „Keine Werbung für die Bundeswehr!“ soll mit den beiden Offizieren diskutiert werden, die die Beratung der Schulen durchführen. Tilo Gundlack bietet Hilfe bei der Kontaktanbahnung an. Wir sammeln konkrete Informationen über Schulleitungen, die die Offiziere oft einladen. Johanna agiert zu diesem Thema als Wortführerin und nimmt die Sachen in die Hand.

 

 


 

JiL2012 – Verabredungen des Labors:
Walk of Childhood

Mitwirkende:
Sophie Lange, aus der Vorbereitungsgruppe für Jugend im Landtag 2012
Juliane Wendt, aus der Vorbereitungsgruppe für Jugend im Landtag 2012
Steffi Böttcher, Grafikerin, Rostock

Claudia Carla, Jugendbildungsreferentin, Evangelische Akademie der Nordkirche, Büro Rostock

Claudia Kühhirt, Beraterin für Demokratiepädagogik, Evangelisches Regionalzentrum für demokratische Kultur Landkreis und Hansestadt Rostock

Fabian Kaffka, Franziska Franz, Lisa Schenke, Jane Bauer, Alena Hoffmann, Jonathan Kloss, Nicolas Dombrowsky, Magdalena Kunert, Keven Seidel

Johannes Saalfeld (Bündnis 90/ DIE GRÜNEN)

 

Wir haben folgende Verabredungen getroffen:

Johannes Saalfeld recherchiert zu folgenden Forderungen des Labors „Walk of Childhood“ und lässt die Ergebnisse dem Labor zukommen:

  1. Mehr Freizeit für Kinder
    z.B. Abitur erst nach 13 Jahren oder Entschlackung des Lehrplans (zu hohe Stundenbelastung der Schüler_innen)
  2. Kinderrechte ins GG
  • Erster Schritt könnte sein: Kinderrechte in die Landesverfassung
    (Art. 14 à Schutz der Kinder und Jugendlichen gibt es bereits)
  • Weitere Ideen:
    Landesaktionsplan, um Kinderrechte in MV zu verankern für ein kinderfreundliches, kindergerechtes Land

Angebot: ein Besuch im Bürgerbüro von Johannes Saalfeld in Wismar und Politiker_innen einladen, z.B. in die Schulen (da sie nicht von sich aus kommen dürfen)


 

JiL2012 – Verabredungen der Gruppe:
Jugend fragt Politik

Mitwirkende:

Michael Steiger, Beteiligungsmoderator des Pfadfinderbunds MV

Keven Seidel, Marie Lenz, Nicolas Dombrowsky, Manuel Holz, Magdalena Kunert, Juliane Wendt

Dr. Margret Seemann (SPD), Jutta Gerkan (Bündnis 90/ DIE GRÜNEN), Helmut Holter (DIE LINKE), Julian Barlen (SPD)

 

Wir haben folgende Verabredungen getroffen:

  1. die anwesenden Abgeordneten bringen in den Landtag einbringen, dass die Rahmenpläne entschlackt werden müssen
  2. Vertretungslehrerproblem
  3. das NPD-Verbot vorangetrieben wird


 

JiL2012 – Verabredungen der Gruppe:
Politik fragt Jugend

Mitwirkende:

Tobias Wöllner, DLRGJugend

Stephanie Winter, Jonathan Kloss, Jonas Krahn, Ludwig Peters, Tokan Bürger, Henrik Baron, Friederike Höppner

Beate Schlupp (CDU), Jürgen Suhr (Bündnis 90/ DIE GRÜNEN), Ralf Mucha (SPD)

 

Wir haben folgende Verabredungen getroffen:

Der LJR wird gebeten zeitnah an die demokratischen Fraktionen des Landtages heranzutreten, um mit Ihnen zu klären,

  1. unter welchen Voraussetzungen die Absenkung des Wahlalters auf 16 umsetzbar wäre,
  2. wie eine regelmäßige,  transparente Kommunikation zwischen Jugendlichen und Landespolitiker_innen (z.B. Informationen zu jugendrelevanten Beschlüssen und ihren Folgen) umgesetzt werden kann.

Tobias Wöllner wird sich hierzu mit dem LJR in Verbindung setzen. Die anwesenden Politker_innen sind für weiterführende Gespräche hierzu bereit.

Die JiL12-Verabredungen als PDF

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